Sommer-Deal: 30 % auf Landingpage, Unternehmenswebsite, Web-Anwendung, Mobile App, Desktop-Anwendung · 01.09.–15.10.

Kosten

Was kostet eine Website? Ehrliche Zahlen für kleine Betriebe

„Was kostet denn so eine Website?“ ist die Frage, die in fast jedem Erstgespräch als erste kommt – und die im Netz kaum jemand beantwortet. Stattdessen steht dort „auf Anfrage“, und wer anruft, bekommt eine Zahl, die er nicht einordnen kann.

Deshalb hier die Zahlen, mit denen wir selbst arbeiten, und vor allem: woraus sie sich zusammensetzen. Damit können Sie auch jedes andere Angebot einschätzen.

6 Minuten LesezeitVeröffentlicht am 5. September 2026Von Grischka Nimz & Jean-Michel Nimz

Die kurze Antwort

Für einen kleinen Betrieb liegt eine ordentlich gebaute Website in Deutschland üblicherweise zwischen 1.500 und 5.000 Euro. Nach unten und nach oben geht immer etwas – aber in dieser Spanne bewegt sich das, was ein Handwerksbetrieb, eine Praxis oder ein Dienstleister braucht.

Bei uns sieht das so aus:

  • Eine Seite, ein ZielAlles Wichtige auf einer Seite, ein Kontaktformular, für Google vorbereitet – ab 1.490 €. Passt, wenn Sie eine Leistung anbieten und wollen, dass jemand anruft.
  • Der vollständige AuftrittFünf bis acht Seiten, eigene Unterseite je Leistung, Referenzen, Team, Pflegeoberfläche – ab 2.990 €. Nötig, sobald Sie für mehr als einen Suchbegriff gefunden werden wollen.
  • Wenn Kunden dort etwas erledigen sollenTermine buchen, Dokumente einsehen, Formulare einreichen – dann ist es keine Website mehr, sondern eine Anwendung: ab 6.900 €.

Woraus sich der Preis zusammensetzt

Ein Angebot wird nicht teurer, weil jemand mehr verlangt, sondern weil mehr Arbeit drinsteckt. Diese vier Punkte machen fast den ganzen Unterschied:

  • UmfangJede zusätzliche Unterseite will aufgebaut, getextet und im Menü untergebracht werden. Bei uns kostet eine weitere Seite im bestehenden Aufbau ab 190 € – daran können Sie ablesen, was ein größerer Umfang wirklich ausmacht.
  • Texte und BilderDer häufigste Grund, warum Projekte liegenbleiben. Wenn Sie Texte und Fotos liefern, kostet es nichts extra. Wenn wir die Texte schreiben, kommen ab 390 € dazu. Fotos macht ein Fotograf vor Ort meist besser als jede Agentur aus der Ferne.
  • FunktionenEin Kontaktformular ist Standard. Eine Online-Terminbuchung, ein Kundenbereich oder eine Anbindung an Ihre Warenwirtschaft sind Software – und werden entsprechend berechnet.
  • Technik unter der HaubeOb eine Seite in einer halben Sekunde lädt oder in vier, sieht man ihr nicht an – im Ranking und in der Absprungrate schon. Das ist Arbeit, die niemand sieht und die trotzdem im Preis steckt.

Was nach dem Start läuft

Eine Website ist kein Möbelstück, das man einmal kauft. Zwei Posten kommen dauerhaft dazu, und beide sollten in jedem Angebot stehen:

Domain und Server kosten bei einem seriösen Anbieter etwa 8 bis 15 Euro im Monat. Das zahlen Sie direkt dort, auf Ihren Namen – wenn eine Agentur das für Sie bündelt und nicht sagt, was es wirklich kostet, fragen Sie nach.

Dazu kommt die Betreuung: Updates, Sicherungen, ein Blick darauf, ob die Seite überhaupt noch erreichbar ist. Bei uns kostet sie ab 49 € / Monat. Sie können es auch selbst machen – nur „gar nicht machen“ ist keine Option.

Eine ungepflegte Website ist kein eingefrorener Zustand, sondern ein langsamer Verfall: veraltete Software wird zum Einfallstor, Formulare hören unbemerkt auf zu funktionieren, und irgendwann steht die Seite eine Woche offline, ohne dass es jemand merkt.

Warum die 500-Euro-Website oft teurer wird

Angebote unter 1.000 Euro gibt es, und manchmal sind sie in Ordnung. Häufiger sind sie eine Rechnung, die später kommt. Worauf Sie achten sollten:

  • Das Abo dahinterViele Billiganbieter arbeiten mit einem Baukasten, dessen Lizenz Sie monatlich zahlen – 30 bis 60 Euro. Über fünf Jahre sind das 1.800 bis 3.600 Euro zusätzlich, und wenn Sie kündigen, ist die Seite weg.
  • NachträgeDer niedrige Grundpreis deckt eine Vorlage ab. Alles, was davon abweicht, ist ein Nachtrag. Fragen Sie vorher, was ausdrücklich enthalten ist – nicht, was es kostet.
  • Wem gehört die Seite?Bekommen Sie die Zugänge und den Quellcode, oder mieten Sie? Bei uns gehen die Nutzungsrechte mit der letzten Zahlung auf Sie über, Domain und Server laufen ohnehin auf Ihren Namen. Wenn Sie uns eines Tages nicht mehr brauchen, ziehen Sie nichts um.

Wann Sie weniger brauchen, als Sie denken

Nicht jeder Betrieb braucht eine große Website. Wenn Sie über Empfehlungen ausgelastet sind und die Seite nur zeigen soll, dass es Sie gibt, reicht eine gute Einzelseite völlig. Wer hauptsächlich lokal gefunden werden will, holt außerdem aus einem gepflegten Google-Unternehmensprofil oft mehr heraus als aus zwei zusätzlichen Unterseiten – und das kostet nichts.

Wir sagen das auch im Gespräch, wenn es zutrifft. Ein Angebot, das jemand später bereut, nützt uns nichts.

Häufige Fragen dazu

Warum nennen so viele Agenturen keine Preise?

Weil jedes Projekt anders ist – das stimmt sogar. Trotzdem lässt sich ein Rahmen nennen, so wie ein Handwerker auch eine Hausnummer für ein Bad nennen kann. Wer gar nichts sagt, will meist zuerst wissen, wie viel Sie bereit sind zu zahlen.

Zahle ich alles auf einmal?

Bei uns nicht. Üblich ist eine Anzahlung bei Auftragserteilung und der Rest bei Abnahme. Bei größeren Projekten teilen wir es in Abschnitte, die jeweils für sich abgenommen werden.

Was kostet eine Änderung später?

Kleine Textänderungen machen Sie selbst – die Pflegeoberfläche ist dabei. Für alles Größere gilt unser Stundensatz von 85 € / Std., und in der Betreuung sind 30 Minuten im Monat enthalten.

Ist eine teure Website automatisch besser?

Nein. Sie ist meist umfangreicher. Ob mehr Umfang Ihnen mehr Anfragen bringt, hängt davon ab, wonach Ihre Kunden suchen – nicht davon, wie viele Seiten Sie haben.

Passt auch dazu

Alle Ratgeber-Beiträge

Sie wollen wissen, wo Ihr Vorhaben landet?

Beschreiben Sie kurz, was Sie vorhaben. Sie bekommen eine Einschätzung mit Zahl – kostenlos, und auch dann, wenn dabei herauskommt, dass Sie weniger brauchen als gedacht.

Projekt anfragen